10.11.2017

Wer weckt die Informationstechnologen auf?

Aufwecken kann man nur jemanden, der schläft. Doch ein richtiges Schlafen ist es nicht. Es ist vielmehr eine Ignoranz der Fakten. Sie kennen das, früh morgens kurz nach dem Aufwachen hat man das Gefühl, noch nicht ganz in der Wirklichkeit angekommen zu sein, die Wärme der Bettdecke zieht magisch an und die Glieder sind schwer. Doch man ist wach und trifft die Entscheidung, die Füße doch auf den kalten Boden zu stellen. Die Augen zu reiben und die Morgenroutine zu beginnen.
In einem solchen Dauerzustand befindet sich die informationstechnologische Branche. Sie war bisher nicht bereit, die Augen zu reiben und ihre Füße auf den kalten Boden der Tatsachen zu stellen.
Was heißt, niemand kann sie wecken, sie müssen sich von alleine aufmachen und aus der Box heraus treten.
Ein Vertreter der BITCOM drückte es so aus: Wenn die Programmierer nicht bald aus ihrer Dauerschleife herauskommen, werden sie darin verloren gehen und eine ganze Branche mitreißen.

Es wird also höchste Zeit, wenn Deutschland nicht den Anschluss verlieren soll

Sicher werden Sie protestieren und die vielen guten Ansätze erwähnen wollen, tausende von neuen IT Startups mit herausragenden Entwicklungen. Die Errungenschaften der Universitäten bei den Grundlagen-Entwicklungen anführen. Gute Ansätze sicherlich, wie auch die großartigen, bundesweiten, universitären Vorstöße ins Unternehmertum. Die Münchner LMU mit ihrem LMU-Entrepreneurship-Center will informationstechnologischen Startup die Umgebung schaffen, um weiteren Innovationen auf den Weg zu helfen.

Doch wo bleiben die großen Namen derjenigen IT-Unternehmen, die bereits die Treiber der Wirtschaft sind? Nur diese zählen tatsächlich in den Bewertungen um die Rangplätze. Von hundert Startups schafft es gerade mal eine Handvoll, die ersten fünf Jahre zu überstehen. Das Kapital für echte Innovationen steckt im Mittelstand. Dort wird es jedoch in andere Dinge investiert. Laut den Branchenkennern ist genügend Geld vorhanden, jedoch keinerlei Einsicht, sich an BIG DATA zu beteiligen oder gar zu erkennen, dass die Digitalisierungswelle eine Größe ist, die ähnlich wie das Internet selbst, nicht mehr aufzuhalten ist. In den Neunzigern des letzten Jahrhunderts hörte man Firmenbosse der ganz großen Konzerne in den Medien verlautbaren, man gehe davon aus, dass das Internet nur ein Trend sei und bald zu einer Nische verkomme. Die technischen und kommunikativen Potentiale wurden komplett unterschätzt. Ähnlich sieht es nun mit der Digitalisierung aus. Die Disruption von allem, was digital erledigt werden kann, ist nicht aufzuhalten.

Aufstehen! Das digitale Zeitalter ist schon da

Wer die Digitalisierung richtig einschätzen will, muss sich weiterbilden. Dabei geht es in erster Linie nicht nur um BIG DATA oder die Implementierung von Geschäftsprozessen. Es geht weit darüber hinaus, denn komplette Strukturen innerhalb der Unternehmen werden sich verändern müssen, um zeitgemäß dem Wettbewerb noch folgen zu können. Mehr denn je ist das Basiswissen über IT-Technologie und deren Anwendung, die Entwicklungsumgebungen und die Tools, Apps und Sprachderivate und Anwendungen gefragt. Ein Weiterbildungskonzept, das gezielt die IT Mitarbeiter in allen Bereichen, die eine digitale Zukunft vor sich haben, trainiert und bereitmacht, die neuen Architekturen kennen zu lernen und anzuwenden, wird zur Pflicht. Menschen wollen nicht aus dem sicheren Hafen eines gutgehenden Verfahrens. Es lief doch zehn Jahre wirklich gut. Doch wer sich davon gefangen nehmen lässt, was gut geht, eben nur funktioniert, sei daran erinnert: Eine Pferdekutsche funktioniert ebenfalls hervorragend und bringt sogar etwas Romantik mit sich.

Romantik ist der Feind der Innovation

Selbst die echten Bürokraten haben das erkannt. Mehr und mehr bürokratische Vorgänge, bis in unsere Rathäuser hinein, können Online getätigt werden. Die deutschen Botschaften im Ausland, sogar in den Drittstaaten, die teutonische Bürokratie unter schwersten Bedingungen durchsetzen müssen, setzen inzwischen auf Online-Termin-Vergabe und Online VISA Apply-Formulare mit vielfältigen klientenorientierten Funktionen.

Dazu benötigt es nicht nur Kernwissen, sondern Unternehmer wie IT-ler müssen die Dimensionen begreifen. Unternehmer müssen die Prozesse im eigenen Haus besser verstehen und auf digitale Möglichkeiten analysieren und projizieren. Der IT-Spezialist muss lernen, um etwas von Unternehmenskultur, Projektverwaltung und vielen anderen Bereichen eines Unternehmens verstehen zu können. Weiterbildung in Grundsatzwissen zu diesen Themen wird zur Pflicht. Am besten in Präsenz-Veranstaltungen, in denen sie ihre eigenen Fragen und Perspektiven einbringen können.

Gut, dass es PROTRANET gibt, ihr Schwesterunternehmen das MANAGER INSTITUT, sowie die MANAGER UNIVERISTY. Ein Dreigespann, welches eine hervorragende Kombination darstellt, um für jeden Anspruch die richtige Weiterbildungslösung zu entwickeln.
Rufen Sie unsere Berater unter 0800 3400311 an, sie haben genau verstanden, um was es geht und können Ihnen die entsprechenden Workshops oder Plattformen nennen. Und Ihnen helfen, mehr Sicherheit auf dem Weg in das digitale Zeitalter zu bekommen.

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Daniel Ring

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