20.02.2018

Die Datenstrategie

Keine Strategie ohne Mitarbeiter, doch es gilt auch – kein Mitarbeiter ohne Strategie. Insbesondere in der IT ist die Wirkung der Friktionen zwischen den Abteilungen so deutlich zu spüren, wie in keiner anderen Abteilung. Jeglicher Datenfluss muss in der IT-Abteilung gestaltet, umgesetzt und geregelt werden. Auf dem Weg zur Digitalisierung werden den meisten IT-Abteilungen von anderen Abteilungen noch große Steine in den Weg gelegt. Das ist vor allem darauf zurück zu führen, dass die ITler sich selbst kaum gut verkaufen können. Sie werden ja meist erst gerufen, wenn etwas nicht mehr funktioniert.

Doch dies wird sich jetzt alles ändern. Der Fokus der Unternehmen auf die Digitalisierung hat eine immense Kraftwirkung. Und dies ist eine Chance für die IT-Abteilung um für ihre Leistungen zu werben.
Zu Hilfe kommt dabei eine Datenstrategie, denn die Unternehmen wissen meist noch überhaupt nicht wie sie auf den Zug der Digitalisierung aufspringen sollen. Die Führungskräfte wissen, dass sie mitfahren müssen, aber wie, ist den meisten nicht klar. Der ITler kann hier mit der folgenden Strategie aufwarten und sich dabei als Experte profilieren.

Die Datenstrategie funktioniert am besten auf verschiedenen Ebenen oder Schritten. Die komplexen Zusammenhänge des Datenmanagements müssen in diese Schritte aufgelöst werden. Jeder Schritt bzw. Level dient dazu mit einer Reihe an Fragen strategisch nach einer Lösung zu suchen. Besser ausgedrückt: die Frage löst eine Antwort aus, welche ein Projekt mit Maßnahmen nötig macht. Die Maßnahmen sind durch den IT-Fachmann umsetzbar und können dann direkt zum nächsten Level führen.

 

Die Datenstrategie in fünf Schritten

 

Das Identifizieren

Wie identifizieren wir alle Datenströme und Archive? Erstellen Sie ein Histogramm der Datenströme und Datencontainer.
Wie hängen diese Datencontainer zusammen? Wie verlaufen die Ströme?
Der Inhalt spielt vorerst noch keine Rolle. Das Histogramm liefert Ihnen dann die Quellen, wo Ihre Daten liegen. (Vergessen Sie nicht die Lieferscheine des Außendienstes.)

 

Das Speichern

Wie werden diese Daten gespeichert? Wie bevorratet, Papierform, Aktenordner oder schon digital? Können alle Informationen digitalisiert werden? Können die Daten mit Tags (Suchwörtern) versehen werden? Gibt es ORC-Programme, die die Daten wandeln oder müssen sie transkribiert werden?
Aus diesem Fragenkomplex lässt sich ganz einfach die Lösung herauslösen. Sie benötigen am Ende eine zentrale Einheit, die als Schnittstelle auf alle Daten Zugriff hat.

 

Das Bereitstellen

Resultate, es zählen nur Resultate! Das ist am Ende das, was zählt. Können die Daten aufbereitet werden, dass sie von Analysten ausgewertet werden können? Und von Präsentatoren den jeweiligen Betroffenen zugestellt werden? Kann der Inhalt spezifisch auf eine Projektierung hin ausgewählt werden? Kann eine Marketingabteilung wirklich die relevanten Kundendaten bekommen, die es ihr ermöglicht, eine gezielte Kampagne zu gestalten?
Dazu sind Data-Analysten die richtigen Profis. Dieser neue Berufszweig macht sich gerade auf, die Bühne der IT-Welt zu beherrschen. Wir haben schon in anderen Blogs und Newslettern von dieser Gattung berichtet, doch dieses Jahr wird der entscheidende Durchbruch für diesen Berufszweig kommen. Die Analysten sorgen auch dafür, dass die angefragten Daten kompatibel zu den Anforderungen sind, ansonsten würde die Integration in die weiteren Prozesse kaum funktionieren.

 

Das Integrieren

Wie können die gewonnenen Auswertungen nun integriert werden? In der Regel gar nicht, denn eine statistische Zahl, oder eine Zahlenreihe von Attributen, hat in sich keinerlei Kraft. Erst die kreative Auseinandersetzung mit den gewonnenen Daten und die daraus formulierten Fragen bringen entsprechende Ergebnisse hervor. Ein simples Beispiel: Ein Unternehmen, welches Drucker in der einen Abteilung verkauft und nun durch die Daten feststellt, dass regelmäßig in einer anderen Abteilung, wie zum Beispiel dem Kundendienst, nach Tinte nachgefragt wird, kann nach einer Auswertung feststellen, wie viel tatsächlich nachgefragt wird. Und durch die gewonnenen Daten des aufgewendeten Extraservices Tintenverkauf, kann festgestellt werden, ob es sich lohnt, beim Druckerverkauf gleich ein Tinten-Abo anzubieten.

 

Das Aktualisieren

Das alles kann wunderbar funktionieren, doch eines ist klar, ständig kommen neue Daten herein und die Justierung der Strategie wird zu einem eigenen Projekt. Wird die ständige Regulierung und Aktualisierung der Strategie vernachlässigt, können Sie genau so gut weiterhin Papierquittungen in Archiven stapeln. Dann jedoch fangen sie mit der Digitalisierung erst gar nicht an.
Wenn Sie sich dazu entscheiden, Ihre Datenschätze zu heben, bedeutet dies auch, sich auf einen Weg zu machen ohne Rückkehr. Sie würden wahrscheinlich alles verlieren, würde die Regulierung und Nachjustierung vernachlässigt werden.

 

Jede Datenstrategie kann allerdings an der Qualifikation von Mitarbeitern scheitern. Eine weitaus größere Komponente, als bisher angenommen, ist, dass Mitarbeiter nicht einfach nur Skills aus der IT mitbringen dürfen. Ähnlich wie beim normalen Architekten muss auch der Big-Data-Architekt etwas von Statik, von Zusammenhängen in der Struktur eines Unternehmensbaus verstehen. Hierfür sind zudem Schnittstellenkompetenzen gefragt. Der ITler von Morgen wird sich vom Digitalbürokraten zum Digitalkreativen wandeln müssen. Dabei können wir ihm bei PROTRANET helfen.
Mit einer gezielten Weiterbildungsstrategie, angepasst an die Bedürfnisse eines Unternehmens, setzen wir das Potential frei für die Umsetzung von Datenstrategien.
Unsere Berater wissen um diese Problematik und können gezielt und konzeptionell die richtige Lösung bieten. Rufen Sie uns an.

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