12.08.2018

Der Mensch ist doch nicht zu ersetzen!

Immer wieder beschäftigen sich Zukunftsforscher auch mit den Auswirkungen der Digitalisierung. Insbesondere die Frage, ob wir ersetzt werden durch Maschinen, taucht oft auf. In Kalifornien hat man sich die Frage auch gestellt und eindeutig eine Aussage getroffen. Der Mensch wird niemals ersetzbar sein. Ein Teil, unter anderem das für unsere täglichen Entscheidungen verantwortlich zeichnet, ist das limbische System, welches die Eindrücke aller Sinne sammelt, abgleicht und auswertet. Allein diese Funktionen des limbischen Systems zu simulieren, würde alle Rechenkapazität aller Computer zusammen auf dieser Erde beanspruchen. Eine ungeheure Leistung und das nur von einem einzelnen Gehirn. Dabei haben wir noch nicht über die Wahrnehmungsleistungen, Geistesgegenwärtigkeit und Emotionaler Matrix gesprochen.

Warum aber macht uns der Gedanke alleine so viel Sorgen, warum lassen wir uns von den meist selbsternannten digitalen Propheten einschüchtern? Es ist wie so oft das Unbekannte, was uns bewegt und triggert. Wir sind kaum in der Lage die Wirkungen, Folgen der Digitalisierung zu erfassen. Alles um uns herum scheint einen digitalen Stempel zu bekommen, wo soll das noch hingehen? Nun betrachtet man die Digitalisierung jedoch genauer, zeigt sich ganz schnell die tatsächlichen Dimensionen. Denn:

 

Was kann tatsächlich digitalisiert werden?

Es sind Routinen, Kontrollmechanismen bezüglich eines Workflows, oder reine mehrstufige Rechen-Aufgaben. Es bleibt bei der alten Ordnung, die Kontrolle ist letztlich programmiert, auch wenn diese eventuell selbstlernenden Komponenten beinhalten. Die Entscheidungen treffen Menschen, welches Produkt am Ende aus der Maschine kommt. Von ausgereifter Bionic und dem künstlichen intelligenten Menschen sind wir Lichtjahre entfernt. Selbst die einfachsten Entscheidungen wie Farbselektionen sind nach wie vor hochkomplexe Aufgabenstellungen. Nur wenige sensorischen Entwicklungen sind aus den Kinderschuhen entwachsen. Trotzdem ist klar, dass die Sensorik eine der tragenden Rollen bei der Digitalisierung spielt. Wie sieht es mit der Fähigkeit Texte zu identifizieren aus? Keines der OCR Programme, die für normale Anwender zur Verfügung stehen, schafft es nach wie vor nicht, einen Text fehlerfrei zu digitalisieren. Ohne menschlichen Eingriff noch immer nicht möglich.

In der neueren digitalen Welle geht es in der Hauptsache nicht um die Sensorik, als vielmehr eine Umsetzung wirtschaftlichen Workflows in entsprechende digitale Formate. Die Idee vom papierlosen Büro ist zurück und bekommt dazu neue Dimensionen. Der Umfang und die Schnittstellen-Optionen sind gewaltig geworden. Ein konstruiertes Beispiel? Ein Hersteller eines Druckers, ein Konzern, digitalisiert alle Abläufe in allen Bereichen des Unternehmens und sammelt die Daten von allen Schnittstellen nach außen und innen. Der Verkauf ist verbunden mit den Abteilungen, die das Zubehör und die Tinten herstellen und denjenigen, die es verkaufen. Diese sind zugleich verbunden mit der Wartungsabteilung und den Teilelieferanten. Bisher haben Sie ein Druckerproblem entweder der entsprechenden Wartungs-Abteilung oder mit der vom Hersteller beauftragen Wartungsunternehmen abgewickelt. Sie lieferten meist den Drucker an eine unbekannte Firma irgendwo um die Ecke, die im Auftrag des Herstellers die Wartung übernimmt. Mir wird dabei jedes Mal bewusst, wie unbedeutend die Wartung seiner Geräte den meisten Herstellern ist. Für uns Kunden aber ein bedeutender Faktor, denn meist streikt das Gerät, wenn es am meisten gebraucht wird.

Doch was wäre, wenn der Verkauf wüsste, dass Ihr Gerät gerade in der Wartung ist, welchen Fehler dieses aufweist, der Verkauf wüsste welche Anforderungen (Tintenverkauf, Teileanforderung) Sie an das Gerät stellen. Am nächsten Tag, nachdem das Gerät bei der Wartung gelandet ist, ruft der Verkauf beim Kunden an und wird mit einer Evaluation des Aufwandes für die Wartung und einem Alternativangebot helfen können? Sie glauben gar nicht wie oft ich mir das gewünscht habe, während ich mit einem defekten Gerät auf dem Tisch, bei irgendeinem Wartungsunternehmen zum 10ten Mal angerufen habe, mich durch die Hotline gehangelt habe, nur um dann bei der letzten Frage per Computerstimme abgewürgt zu werden. Wo doch eine intelligente Abfrage aller Datenbanken des Unternehmens die Korrelationen evaluieren und einen Vorschlag für mich mit allen Details an den Verkauf senden könnte.

Das setzt voraus, dass alle Abläufe, Anfragen, Wartungsaufträge, Verkäufe, Kommunikation und Größenordnungen digitalisiert wurden. Die intelligenten Querverweise zu ermitteln ist dann Aufgabe der analytischen arbeitenden Applikation und des Data Analysten. Dieser ist einer der meist gefragtesten und bestbezahlten Berufe zurzeit und der Zukunft. Die Voraussetzungen dafür sind einfach zu erlernen.

Das Verständnis für die Schnittstellen und das Basiswissen um den Workflow. Die Schnittstellenkompetenz müssen Sie sich erwerben, in dem sie sich mit den Programmen rund um die Digitalisierung, Aufbereitung und den entsprechenden Ein- und Ausgabentechnologien beschäftigen. Das Verständnis für den Workflow können Sie sich durch Basis-Seminare aus jedem Unternehmensbereich aneignen.

Dabei helfen Ihnen selbstverständlich die Weiterbildungsexperten von PROTRANET, dem Manager Institut und der Manager UNIVERSITY. Erweitern Sie Ihren Skills mit Basis Wissen aus den entsprechenden Unternehmensbereichen, als eine wichtige Voraussetzung, um einen erfolgreichen digitalen Workflow zu gestalten. Nur ein perfekter Workflow von digitalen Datenzusammenhängen ist in der Lage, die entsprechenden Resultate allen Unternehmenseinheiten zur Verfügung zu stellen. Das fördert die Performance eines Unternehmens ungemein – und darum geht es.

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Daniel Ring

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