24.09.2018

Die Motivation, etwas über IT zu lernen – Teil 1

Einem dezidierten ITler ist die Frage nach den Motiven ziemlich lästig, auch diese Zeilen dann lesen zu müssen geht an die Grenze des Verständnisses. Wozu muss man jemandem gut zureden, sich mit Digitalisierung zu beschäftigen?
Sehr geehrte ITler, ihr seid hier nicht das Ziel dieses Blogs, doch Euer Job hängt maßgeblich von Menschen ab, die meistens mit IT nicht so viel zu tun haben.
In unserem aktuellen Newsletter haben wir einige Fakten aufgezählt, warum letztlich jeder Arbeitsplatz in Deutschland von der Digitalisierung betroffen ist. Hierzu nochmals die Grafik des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

 

 

 

 

 

 

 

Grafik: Kaum eine Gewerbe ohne Informationstechnologie. Quelle: „Digitalisierung am Arbeitsplatz“ – Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Wer sich zudem die Entwicklung über die letzten Jahrzehnte anschaut, sieht einen raketenstartähnlichen Kurvenverlauf.
Die Fakten sind nicht zu übersehen und für viele Unternehmen schwindelerregend. Warum also soll die Digitalisierung nicht auch Ihren Arbeitsplatz oder den Ihrer Mitarbeiter betreffen? Ein Grund, weshalb es sich lohnt, sich mit Ihren eigenen Motiven auseinander zu setzen, wie es zu einer solchen Annahme bei Ihnen oder Ihren Mitarbeitern kommt.
Ein Wirtschaftspsychologe aus Kalifornien bringt es auf einen Nenner, er sagt „Lernverweigerung, aufgrund mentaler Hürden, wie unrealistische Befürchtungen ……….“
Wenn jemand nicht lernen möchte, ist dies in der Regel ein unnatürlicher Zustand, der Mensch kann nicht „nicht lernen“. Ohne Lernen ist eine Fortbewegung gar nicht möglich. Etwa 80 tausend Mal in der Minute befeuern wir unsere Neuronen, um neue Verbindungen in unserem Gehirn aufzubauen, ständig möchte das Gehirn etwas Neues kreieren, wir sind regelrecht abhängig davon.
Lernen basiert auf bestimmten Variablen, die sich von Ort zu Ort, und bei jedem Lernenden durch seine Konstitution und situativen Moment unterscheiden. Glaubt man der Forschung, sind die folgenden Bereiche die wichtigsten Parameter:

  • kognitive Disposition
  • Motivational development concept
  • emotionale Disposition
  • Lehr-Lern Situationsvariablen

Hat sich jemand auf dem mentalen Punkt festgefahren, sich nicht mit einer neuen Technologie oder einem neuen Programm beschäftigen zu wollen, richtet er dazu einige innere Haltungen ein, die ihn, so nimmt er an, dann vor dem, was er fürchtet, schützen soll. Ein teuflischer Kreislauf, der tatsächlich auch noch gut funktioniert und wenn man ihn laufen lässt, zu einer sehr resistenten mentalen Programmschleife führt.
Doch an jedem einzelnen oben angeführten Punkt kann ein Hebel angesetzt werden. In der Praxis könnte man hier viel von den Lernpädagogen, die im Bereich Lernverminderung durch psychosoziale Verhaltensauffälligkeiten arbeiten, lernen. Doch die pädagogischen Hilfsmittel, die einzelnen Indikatoren zu beeinflussen und negative Haltungen zu eliminieren, sind ebenso vielfältig wie komplex.
Durch die Beschäftigung mit diesen Variablen werden Sie erkennen, wie Sie einen entsprechend Betroffenen einschätzen und letztlich auch helfen können. Fangen wir mit der ersten an:

individuelle persönliche Situationsvariablen
Sozialisation, Kultur und situationsbedingte Wechselwirkungen.
Sie kommen aus einem sozialen Umfeld, welches Sie geprägt hat und haben zudem ein entsprechendes kulturelles Verhalten in Bezug auf Orte, Geschehnisse, Situationen und Menschen. Zudem können Sie gerade einen Tag zuvor einen kleinen Unfall gehabt, Ihr innerer Bildschirm ist noch besetzt von den Bildern, Sie hatten eventuell Streit mit dem Nachbarn, oder haben ein ungelöstes Problem. Häufig: Der Chef hat Sie zwangsversendet zu diesem Seminar. Das alles beeinflusst zuallererst Ihre aktuelle Aufstellung (Motive plus Entschlossenheit plus Aktivität) und den Grad der Teilnahmefähigkeit (Aufmerksamkeit), den Sie mitbringen sowie die Haltung (agiles offenes mentales System), wie Sie in das Seminar gehen und dann auf das neue Lernangebot zugehen. Dabei spielt zudem die Tageszeitform bei der Aufnahmebereitschaft eine Rolle.

Soweit der erste Teil dieser 5 Parameter. Zu den nächsten Parametern kommen wir im nächsten Blogbeitrag. Doch was mit dem ersten Parameter anfangen? Nochmal lesen, und lernen Sie zu lernen, indem Sie zuerst sich besser kennenlernen.
Wie reagiert Ihre Aufnahmebereitschaft auf Geschehnisse? Vermeiden Sie grundsätzlich negativ über Ihr Lernverhalten zu denken oder zu sprechen. Nehmen Sie Ihre persönliche Situation nicht hinein in die Lernsituation, in das Seminar oder den Workshop.
Kommen Sie aus einer mindernützlichen Situation hinein in eine Lernumgebung, dann machen Sie vorher etwas völlig anderes, als Sie es gewohnheitsmäßig machen würden. Gehen Sie aus Ihrer Box hinaus. Schon ein kleiner Umweg auf dem Weg nach Hause hilft, laufen Sie beispielsweise um den Block anders herum, das verändert Perspektiven und fast unbemerkt die mentale Kondition. Kommen Sie 20 Minuten früher zum Seminarort und sprechen Sie in paar Takte mit den Trainern oder Mitarbeitern.
Im nächsten Blog besprechen wir dann die weiteren Parameter:
individuelle persönliche Situationsvariablen
kognitive Disposition
Motivational development concept
emotionale Disposition
Lehr-Lern Situationsvariablen
Unsere Seminare, Workshops unserer Weiterbildungsinstitute, die PROTRANET und das MANGAGER INSTITUT, sind bestens geeignet, Wissen nicht nur zu liefern oder zu erweitern, sondern es werden Ihnen bei jedem Event starke Motive in die Hand gegeben, die Ihre Karriere oder Ihr Unternehmen entscheidend voranbringen können.

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