04.02.2019

Machen Sie 2019 zu Ihrem Erfolgsjahr

Alles was Sie dazu brauchen ist das Insiderwissen für die optimalsten Prozesse. Damit dann noch etwas schneller sein, als der Wettbewerb und Sie könnten ganz Vorne mitspielen.

Alles einfach gesagt, sicher. Denn da sind ja die eingefahrenen Wege, die tradierten Betriebsabläufe und das geringe Interesse an echter Innovation. Doch dies ist in beinahe jedem Betreib dasselbe. Trotzdem schaffen es einige doch, ihre alten Kleider abzustreifen und mit neuem Outfit einen besseren Platz einzunehmen.

Die IT hat es da besonders schwer, kaum verstanden vom Rest des Unternehmens muss sich diese Abteilung ständig rechtfertigen für das anscheinend bisschen Arbeit. Kaum jemand will sich mit den Bits und Bytes rumschlagen, geschweige denn zuhören, wenn es um die tatsächlich wichtigen Belange der EDV geht.

Woran liegt das, fragen sich die meisten ITler. Viele, verzweifelt über die Situation, haben sich bereits auf ihre IT-Insel zurückgezogen. Ich kenne einige, die schmollen dort auch. Hand aufs Herz, wir sind Menschen.

 

Keiner ist schuldig, wir sind alle nur Verursacher

Doch lassen Sie uns die wahren Gründe anschauen, das erhellt dann doch auch die andere Seite. Als die EDV in den Kinderschuhen steckte, hatte dies schon angefangen. Die ITler hatten plötzlich die Steuerungselemente der Wertschöpfungskette, die Finanzen, die automatischen Prozessabläufe in den Händen. Schon damals umgaben sich die IT-Leiter mit dem Fluidum der besonderen Befähigung und entwickelten einen Geheimcode, eine geheime Sprache, die nur Itler verstehen konnten. Plötzlich konnte keiner mehr auf die IT verzichten, aber keiner verstand sie. Die von ITlern zelebrierte Sprache erschien wie von einer anderen Welt. Niemand verstand sie damals. Und bis heute haben es die ITler nicht verstanden, ihre Sprache in eine allgemeinverständliche Sprache zu übersetzen. Es gibt kein Wörterbuch IT in Deutsch.  Es gibt zwar so Bücher wie „Informatik für Dummies“ in welchen dann so rudimentäre Sätze stehen wie: „alle Anwendungen von Computern basieren letztlich auf der Durchführung von Rechenoperationen“. Doch selbst wenn dies helfen würde, sie kommen zu spät.

 

Die Digitalisierung verändert auch die Strukturen

Doch in der schönen neuen Welt der Digitalisierung wachsen alle Dinge zusammen, durchdringen sie bis dahin, dass Rechenoperationen die Herrschaft über unsere Kühlschränke übernehmen. Hier greifen Konsumentenverhalten, Distribution von Waren, Herstellung, Unternehmensstrategien bis hin zu den unternehmensweiten Prozessen ineinander. Der ITler kann sich plötzlich nicht mehr auf eine Insel zurückziehen, jetzt ist er gefragt wie nie zuvor und muss sich nicht nur erklären können, sondern mitspielen auf dem Spielfeld, mit sehr vielen Bällen.

Noch halten sich viele ITler dabei zurück und geben nicht gerne zu, dass sich ihre Welt wandeln wird oder schon soweit verändert hat, dass sie sich wehmütig auf die IT-Inseln zurück träumen.

Liebe ITler, hier von einem, der die IT seit Jahrzehnten nicht nur begleitet, sondern auch mit PROTRANET wesentlich geprägt hat: Die Inselzeiten für ITler sind vorbei. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, die IT ist von Natur aus eine Insel, aber die alleinige Aufgabe als Blackbox zu fungieren, kann nicht mehr mithalten mit den Anforderungen der Digitalisierung.

 

Eine massiv erweiterte Qualifizierung ist unabdingbar

IT Mitarbeiter werden zu Anwendungs-Architekten, UPAs (Unternehmens Prozess Analysten) zu Betriebswirtschaftler und Data Miner. Sind diese Positionen nicht von der IT zu decken, werden die Unternehmen Personal von außen anwerben. Schon jetzt steigt die Nachfrage nach ITler aus den Philippinen, Indien und auch China extrem an. Noch ist es nicht leicht ein VISA für einen ITler zu erhalten, aber durch das neue FachkräfteEinwanderungsGesetz, welches ab dem 1.1.2020 in Kraft tritt, wird der Markt weit geöffnet. Das wird jedoch nicht nur den Mangel an Fachkräften begegnen, es wird auch die bestehenden Positionen bedrohen. Die Bundesagentur rechnet mit zusätzlichen 55000 neuen Einwanderungen im Jahr 2020. Gut 15% entfallen auf die IT. Einige Agenturen bereiten sich vor auf die neue Situation und werden erheblich das Angebot an ITler aus Drittstaaten erweitern. Der CEO der „Talent Solution GmbH“ aus Fürstenfeldbruck, eine der erfolgreichsten Fachkräftevermittlungen aus Drittstaaten, ließ durchblicken: „die IT wird eines der Hauptfelder für Integration und Relokation in 2020, tausende gut qualifizierter Philippinen warten auf ihre Chance“.

 

Die Asiaten kommen

Die deutsche IT Landschaft tut daran gut, sich darauf einzustellen, vor allem mit Hilfe einer gezielten Förderung der innerbetrieblichen Weiterentwicklung von Personal. Dabei spielt ein professionell entwickeltes Weiterbildungskonzept eine tragende Rolle. Es reicht nicht mehr eine ungefähre Vorstellung einer Weiterbildung zu haben, sondern die Anforderungen der neuen Entwicklungen müssen berücksichtigt und in das Konzept implantiert sein. Die bisherige Praxis, die bestehenden Wissenslücken durch ein Seminar auszugleichen, schafft weitere Bruchstücke, die am Ende für die tatsächlichen Anforderungen des Marktes nicht zielführend ist.

Wissen um die wirtschaftlichen Zusammenhänge benötigt eine Weiterbildungskonzeption, welche nicht nur genau auf Ihre unternehmerischen Rahmenbedingungen angepasst ist, sondern auch den Markt im Auge behält.

Die Berater von PROTRANET und dem MANAGER INSTITUT können Ihnen dabei helfen. Vertrauen Sie den Profis und machen Sie das Jahr 2019 zu Ihrem Erfolgsjahr.

Ihr O.H.

 

Rufen Sie uns an, unsere Berater sind täglich erreichbar von 9 bis 18 Uhr, von Montag bis Freitag. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

 

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Daniel Ring

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