27.11.2019

Wer kontrolliert die Qualität der Qualitätssicherung?

Liegen Ihnen Unternehmensbereiche schon seit längerem auf dem Magen?
Sie würden sich am liebsten nicht mit deren Problemen beschäftigen müssen?

Keine Sorge, Sie liegen nicht falsch und sind schon gar nicht unqualifiziert. Eine Studie brachte hervor, dass rund 70 % der Manager, welche für IT Abteilungen verantwortlich sind, diese Indizien sehr gut kennen. Sie sind also nicht alleine, der Grund der angegeben wird:

 

Es sei zu wenig Kontrolle der Abteilungen möglich

Im Speziellen sei es die unzureichende, oder nicht zielführend ausgelegte, Qualitätskontrolle die oftmals Sorgen bereitet. Eine tragische Situation, denn wenn die Qualitätskontrolle nicht greifen kann, weiß man nie, ob nicht das ganze Boot in unsicheren Gewässern schippert.

Nach einer weiteren Studie führt in vielen IT Abteilungen und auch IT Unternehmen, die kaum genutzte oder mangelhafte Qualitätssicherung zu erheblichen Mehrkosten. Hier ist von zweistelligen Millionenbeträgen die Rede, die sich meist erst am Ende in den Bilanzwerten einer Wertschöpfungskette niederschlägt und bleibt deshalb als Ursache weithin unerkannt. Wird dies dann entdeckt und die IT als Quelle der Kostenverursachung ausgemacht, benötigt es viel Fingerspitzengefühl und jemanden der mutig genug ist, die Qualitätskontrolle zu kontrollieren.

 

Wer will schon das eigene Nest beschmutzen?

Doch die Unordnung ist schon dort, also muss sie benannt werden, um sie aus dem Weg zu räumen. Für jeden im eigenen privaten Hause eine Selbstverständlichkeit, doch im Unternehmen, in dem man arbeitet, sieht das plötzlich anders aus.  Auch das ist hinreichend bekannt und durch Studien untermauert, ein weltweites Problem, welches mit Verantwortungsverschiebung zu tun hat.

Hat man aber die Quelle ausgemacht, wird die Sachlage der Ursachen bestätigen, was die angesprochenen Studien längst erkannt haben. Die Mängel in der IT beruhen meist auf tradierte Arbeitsweise, Qualifikation und Verhalten in der IT. Dies ist zuerst einmal normal, denn alle Stärken eines Mitarbeiters bringen ebenso meist im Kompetenzzirkel die gegenüberliegenden Schwächen mit sich. Ein besonders kreativer Mensch wird selten zum exzellenten Ordnungshüter mutieren. Die IT gehört zu den produktiven Skills (P), man will etwas zum Funktionieren bringen, ein Ergebnis am Ende des Tages sehen. Der Fokus ist dabei so auf das P ausgerichtet, dass die anderen nötigen Skills dabei weniger Gewicht haben. Im Newsletter sprechen wir über die vier verschiedenen Fähigkeiten, die bei jeder Unternehmung nötig sind. Der Produzent (P) kommt dabei dem IT-Mitarbeiter schon ziemlich nahe.

 

Es gibt keine Entschuldigung

Auch wenn alle nötigen Eigenschaften nicht in einer Abteilung oder gar einer Person vereinigt werden können, taugt dies nicht zur Entschuldigung, da am Ende des Workflows ein positiver Wert stehen muss. Doch die Beschäftigung mit den nötigen Skills und Typen kann helfen, die mangelhaften Bereiche besser zu orten, analysieren und durch entsprechen Gegenbewegungen sogar auszugleichen.

Nach den Studien finden sich in den IT Abteilungen folgende Mängel in der Rangfolge der Erwähnung:

  • unvollständige oder falsche Anforderungsspezifikationen
  • oberflächliche Analyse
  • wenig Designverständnis
  • zu wenig Quellen, Querverweise und Ressourcen berücksichtigt
  • unzureichende Tests
  • Verantwortungsverzerrung
  • lückenhafte Kommunikation
  • Isolation

Jeder einzelne Mangel für sich kann zu Frustration führen, jedoch sind meistens mehrere vorhanden. Etwa 10% der Unternehmen bzw. Abteilungen haben drei oder weniger der Mängel. Ca. 70% haben 5 und mehr, 10% beinahe alle Mängel.

 

Die Lösung braucht zuerst eine offene Anamnese

Ist dies ehrlich geschehen, kann dieses bestehende Qualitätsdefizit nur durch hinreichend Schulung in den Soft-Skills vermindert werden. Die Grundlage ist zuerst einmal oftmals die vernachlässigte Persönlichkeitsentwicklung. Man versucht Managern inzwischen bei der Persönlichkeitsentwicklung mit gezielten Seminaren und Coachings zu helfen, doch es ist inzwischen erwiesen, dass dieser Support bei Fachkräften viel leichter angenommen wird und auch größeren Effekt zeigt.

Bisher schien es so, dass es Unternehmensbereiche gibt, in denen es als nicht notwendig erachtet wurde, auch ein Personaltraining anzubieten. Ganz besonders treten dabei zwei Abteilungen als schwerwiegend unterbelichtet hervor und eine davon ist die IT Abteilung.

An erster Stelle steht natürlich die fachliche Kompetenz die auf dem neuesten Stand sein muss. Neben dieser und einer weiteren Entwicklung der Persönlichkeitsmerkmale ist dann die Schulung im unternehmerischen Denken der nächste, wichtige Schritt in der Weiterbildung.

 

Die Lösung nach der Anamnese

Eine IT Abteilung kontrollieren zu wollen ist fast so unmöglich, wie einer Marketingabteilung die Kreativität aus den Händen nehmen zu wollen. Doch es gibt einen Weg, der das Problem von innen löst. Zum einen eine gezielte Förderung bei der Weiterbildung in die Richtung, dass den Mitarbeitern die Fähigkeiten antrainiert werden, die nötig sind.  Zum anderen die Ergänzung einer Abteilung durch entsprechende Fachkräfte, die das Potential haben, komplementäre Fähigkeiten mitzubringen.

In jedem Falle geht es nicht ohne gezielte und grundlegende Bildung in einigen fachlichen, aber auch persönlichen, Lernfeldern. Dazu braucht es den Spezialisten für Weiterbildung.

An dieser Stelle stehen wir Ihnen als die Fachleute für die Weiterbildung zur Verfügung, wir erstellen mit Ihnen gemeinsam gerne eine Konzept, welches genau auf Ihre Situation angepasst eine großen vorwärtsgerichteten Sprung in der IT Abteilung bringen kann.

 

Rufen Sie uns an, es stehen Ihnen kompetente Berater zur Seite.

Ihr O.H.

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Daniel Ring

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