18.12.2019

Die Verlierer 2020 werden Oracle, Microsoft und IBM sein

Das Datenbankgeschäft ist das zentrale Geschäft aller Player im IT-Markt. Bisher wurde dieser Markt vor allem durch drei Riesen regiert. Doch weltweit haben sich Zwerge daran gemacht durch schnellere, flexiblere Strategien und auch mit neuen praxisorientierten Funktionen den Riesen das Fürchten beizubringen.

Die Analysten von Gartner haben in ihrer aktuellen Marktübersicht der Database-Management-Systeme (DBMS) festgestellt, dass eine Verschiebung der Bedürfnisse und Anforderungen Türen für neue Anwendungen und Lösungen weit aufmachen.

Viele Unternehmen stehen vor der Digitalisierung und haben somit die Chance, aus einem großen bunten Korb die besten Angebote herauszusuchen. Die Vorherrschaft der Riesen, als die klassischen Anbieter Oracle, Microsoft und IBM mit ihren relationalen Datenbanksystemen hatten den Markt vor allem bei den klassischen Konzernen brüderlich im Griff. Doch deren Angebote sind nicht länger die attraktivsten.

Die Angebotspalette ist in den letzten Jahren auch um nichtrelationale und Cloud-getriebene Anwendungen in großem Umfang gewachsen. Länder, vor allem im Osten, welche wenig Grundkapital für technologische Entwicklung zur Verfügung haben, sind unbemerkt an den Riesen vorbeigelaufen, indem sie immens in junge neue Programmierer investierten. Universitäten in Ungarn, Polen und anderen Staaten werden stark subventioniert, um Startups zu produzieren.

 

Der Markt verändert sich

Analysten von Gartner prognostizieren, dass bis 2023 drei Viertel aller eingesetzten Datenbanken in der Cloud installiert sein werden, was laut diesen Analysten auch Auswirkungen auf die gesamte Anbieterlandschaft hat.

Seit einigen Jahren steigt die Anwendung von quelloffenen Datenbanksystemen, die Open-Source-Optionen werden in den nächsten Jahren weltweit rund 20% Marktanteil haben. Viele dieser Open- Source-Anwendungen sind über die Jahre aus den Kinderschuhen herausgewachsen und zu ernsthaften Business-Solution geworden. Die Riesen werden also von mehreren Seiten bedrängt und arbeiten fieberhaft an neuen Lösungen.

 

Beispiel Microsoft

Seit 2015 ist Microsoft Marktführer und kämpft jährlich tapfer um den Vorsprung der Pole Position gegen Oracle. Microsofts Produkte im Datenbankmarkt sind der DBMS SQL Server, die Datenbank Azure SQL Lösung, eine DBMS-Plattform-as-a-Service (PaaS) auf SQL-Server-Basis und nicht zuletzt mit Azure Cosmos DB, auch nichtrelationale Lösungen, die unter anderem eine breite Kompatibilität gewährleistet. Dies klingt nach viel Datenbankpower und einem breiten Angebot, um möglichst alle Anwendungsbereiche abdecken zu können. Dazu kommt die Marktpräsenz von Microsoft, die natürlich einen gewaltigen Vorsprung verschafft. Laut Gartner ist der Datenbankumsatz in den letzten vier Jahren auch überdurchschnittlich gewachsen, zunehmend nimmt die Cloud-basierte Palette einen immer größeren Teil des Umsatzes ein. Die Breite der Produkt-Palette ist beeindruckend und man möchte meinen, Microsoft möchte keinen Wagen dieses Schnellzuges unbesetzt lassen. Doch auch hier liegt die Schwäche eines Riesen, er kann tatsächlich nicht in allen Disziplinen bestens sein, maximal gut bis sehr gut.

 

Es ist gegen die Natur der Dinge, in allem der Beste zu sein

Kräfte werden verteilt und die mangelnde Flexibilität und schwerfälligen Entscheidungsstrukturen gehen an der Geschwindigkeit der Innovation verloren. So bemängeln laut Gartner die Anwender den Funktionsumfang. Ca. 30% von den befragten Anwendern sind die Features unzureichend oder fehlen komplett. Angeführt werden Tools für die Migration, Verwaltungswerkzeuge, sowie nicht ausgereifte Sicherheitsfunktionen.

Microsoft konzentriert sich so darauf jeden Wagen des Zuges auch zu besetzen, dass zahlreiche Features zwar angeboten werden, aber meist unausgereift auf den Markt kommen, da man sich ja schon auf die Entwicklung neuer Funktionen konzentriert und die Weiterentwicklung bestehender Features vernachlässigt. So Gartners Resümee und die Analysten kommen zudem zur Erkenntnis, dass das strategische Vorgehen Microsofts den Anwendern oft als ad hoc und fragmentiert vorkommt. Es fehle an einer ganzheitlichen Vision, einer hybriden Daten-Management-Umgebung. Ein hoher Kritikpunkt ist zudem die komplexe Lizenz Politik, die eine solide Kalkulation kaum möglich macht.

In der Analyse der Stärken und Schwächen in der Studie von Gartner werden auch weitere Anbieter wie Oracle, AWS, Google, SAP, Alibaba, IBM und weitere Angebote untersucht, doch Microsoft steht dabei nur symptomatisch für die Riesen. Im November 2019 hat Gartner das Magic Quadrant für Database Management Systeme veröffentlicht:

Magic Quadrant fuer Database Management Systeme

 

 

 

 

 

Magic Quadrant für Database Management Systeme von Gantner 2019

 

 

 

 

 

 

Alle vorgestellten Angebote berücksichtigen noch nicht die neuen Zwerge auf dem Markt, die beinahe exakt alle Lücken der Riesen ausnutzen, um sich einen Platz am Marktplatz zu sichern. Dabei sind diese Anwendungen nicht nur als Lösungen ernst zu nehmen, sondern tatsächlich oftmals bis in die Tiefe ausgereift, genau was den Großen mit ihren schnellen Strategien misslingt.

 

Das Schicksal der Dinosaurier

Die neuen Angebote sind attraktiv. Vor allem Webbasierte relationale Datenbank-Lösungen, die anwenderfreundliche Oberflächen bieten, auch um schnelle Ergebnisse zu erzielen, sind auf dem Vormarsch. Zum Teil SQL-Client Web-Server basiert, wie Limbas, aber auch programmierfreie Drag und Drop Lösungen, wie Ninox, werden zunehmend für Anwender interessant. Immer weniger Anwender wollen eine langwierigen Entwicklungsaufwand, kompliziertem Lizenzmodelle und die Gebundenheit an die Großen. In Zeiten, in denen die Innovationsgeschwindigkeit der vorherrschende Erfolgstreiber ist, haben es Riesen schwer und die Flexiblen stehen bereit für den Kampf.

 

Die große Chance für den Mittelstand in Deutschland

Wir haben TOP IT-Ingenieure, Softwarearchitekten, Anwender und Programmierer und wenn diese sich nun auch noch in den Fachbereichen der Unternehmensführung und den Schnittstellen der Anwenderbedürfnisse weiterbilden, kann dies zu einer neuen Blüte der deutschen IT-Landschaft werden.

 

Das Ziel, der Ausgangspunkt und die Lösung

Fast alle neuen ernstzunehmenden Angebote haben eines im Fokus, dem Anwender es so leicht wie möglich zu machen eine Datenbank zu erstellen, Zugriff von allen Medien und Orten aus zu ermöglichen und eine seriöse Datensicherheit zu bieten. Dazu sind hinreichende Kenntnisse der jeweiligen Unternehmensbereiche nötig, in der die Datenbank betrieben werden soll.

Wieder einmal ist das Weiterbildungskonzept dabei tragende Säule und Voraussetzung für die schnelle Umsetzung von Ideen.

Nutzen Sie die Chance, die Ihnen die Riesen lassen und trainieren Sie Ihre Mannschaft auf Höchstleistung mit einer Strategie der Eroberung. Das Terrain wartet auf Explorer und wenn nicht der Mittelstand Deutschlands ihn einnimmt, werden es andere Länder tun, die sich im Übrigen bereits auf den Weg gemacht haben. Lachen Sie nicht über Ungarn oder einige Staaten der ehemaligen Sowjetunion, einige der innovativsten Datenbank-Anwendungen kommen bereits von dort her.

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Quellen:

https://bildungskonzern5d.gmbh/

https://www.manager-institut.de/

https://www.protranet.de/

https://www.softwaretestinghelp.com/database-management-software/

https://www.gartner.com/doc/reprints?id=1-1V6RXOTB&ct=191015&st=sb

https://ninoxdb.de/de/products

https://www.limbas.com/de/

 

 

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Daniel Ring

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