28.02.2020

Auf diese Apps sind Sie nicht vorbereitet

Wir leben im App Zeitalter. Keine umständlichen Mammuts an Softwarepaketen und gigantischen EDV-Dinosaurier. Bis 2030 prognostizieren die Experten, dass beinahe 95% der Datenverarbeitung in der Cloud mittels Apps durchgeführt wird.

Diese Evolution der Software hat bereits eingesetzt. Beinahe täglich kommen neue Apps dazu, um das Leben von Unternehmen zu erleichtern. Waren die meisten Apps dabei noch rudimentär, haben sich inzwischen Lösungen aufgemacht, die vom Einzelunternehmer bis zur Enterprice Holding alles bedienen kann. Über Messenger und WhatsApp braucht man sich nicht mehr auszulassen. Ganze Nationen sind zum Teil über FB Messenger miteinander im Kontakt. Unternehmen setzen weltweit auf die kurzen Wege, ständig Online und erreichbar. „Sie brauchen einen Vertrag? Warten Sie kurz, ich sende Ihnen diesen per Messenger in zwei Minuten zu.“ Wir kennen Unternehmen, die 98% der Kommunikation mit allen Anhängen innerhalb Minuten über FB Messenger erledigen. Ist dann eine Frage offen? Ein Klick auf das Video Symbol und Sie haben Ihr Gegenüber im Bild.

 

Doch die Apps der Startups der letzten fünf Jahre toppen dies noch.

Nicht nur dass diese Kommunikationsmethodik inzwischen standardmäßig integriert ist, sondern dass einzelne Funktionen in der Cloud abgebildet werden, die ergänzt, verknüpft oder isoliert genutzt werden können. Was man aus dem Industriesektor als funktionale Organisationsstruktur kennt, bildet sich mehr und mehr auch in den Angeboten der Software Lösungen ab. Zusammengestellt wird was nötig ist und nicht mehr. Standardisierte Schnittstellen lassen sich nutzen, um Daten zwischen den Apps auszutauschen. So kann die Belegerfassung  auf dem Smartphone des Außendienstlers, die Belege in Echtzeit an eine Buchhaltungs-App liefern, die diese auswertet und Buchhalterisch erfasst. DATEV Schnittstelle inklusive. Projektverantwortliche erledigen einen Teilaspekt und klicken auf „Erledigt“ und das ganze Team erkennt an einer Kanban Struktur und einer automatisierten Email, oder einem dezidierten Klingelton auf den Tabletts, Smartphones oder PC den Fortschritt oder den nächsten Schritt.

Dies fängt bei einfachen Kalenderlösungen an, geht über Belegerfassung, Fahrtkostenbuch, Kanban- Lösungen, Workmanship-Workflow, Checklisten-Verwaltung, Dokumenten Handling, Buchhaltungs-Zuliefer-Lösungen, CRM Lösungen, Zeiterfassung, To-dos, Termine, Kontakte, Veranstaltungsplanung, Reisekostenabrechnung, Buchungslösungen, Steuerungen, Businessplan-Lösungen, Ideen Verwaltungen, Entwickler Tools, Teammeetings, Projektmanagement, betriebliche Auswertung, Marketing Überwachung, Planungstools, Bezahl- sowie Shoppingtools und dazu eine riesige Anzahl Lösungen die Mischkombinationen sind oder modulare Apps bieten, die kombiniert und erweitert werden können. Schnittstellenprobleme sind dank Standardisierung kaum ein Problem mehr.

 

Ist das alles ein Traum?

Nein, die Wirklichkeit sieht so aus. Junge schnelle Unternehmen, die sehr stark auf den Markt drängen, nutzen solche modularen Tools, um schnell Teile austauschen zu können, wenn etwas nicht nach den Anforderungen klappt. Alt hergebrachte Lösungen, die erst programmiert werden müssen, angepasst oder gar neu geschrieben werden müssen, sind zwar immer noch gut in den Funktionen, aber nicht schnell genug beim Einsatz. Pflichtenheft, Dokumentation, Teamzusammenstellung und unendliche Betazyklen sind die Folge. Doch der Markt fordert etwas anderes. Schneller Einsatz, von überall her Zugriff und reibungslose Schnittstellen. Ein junger Startup, ein Entrepreneur, der sich erst gar nicht mit den schwerfälligen IT-Lösungen beschäftigt, er hat das Budget dafür sowieso nicht, ist hier der Zielkunde. Nur dass die Apps inzwischen so gut sind, dass viele Führungskräfte sie einsetzen. Die meisten davon bieten inzwischen auch Enterprice Lösungen für hunderte oder gar tausende Zugriffe auf die Funktionen.

Beispielsweise eine Rekrutingabteilung eines weltweit agierenden Zulieferers der Autoindustrie nutzt NINOX DB. Diese webbasierte Datenbank Lösung bietet in sich schon eine ganze Reihe Module und kann, wie viele andere, endlos erweitert werden. Für gerade mal 8 Euro je User erhält man eine gewaltige relationale Datenbanklösung, in der man dazu noch selbst Programmieren kann. Recruiting Prozesse, Klienten und Kandidaten abzubilden, mit tausenden von Feldern aller Art, ist kein Problem. Anzeigen der Ergebnisse als Kanban-Karten, Tabellen oder Formulare sind kein großer Aufwand, da meist automatisiert. Verschachtelungen der Daten, bis zur unendlichen Tiefe, haben bisher nicht einmal die ganz großen Lösungen der Marktführer geleistet. Schnittstellen und die Möglichkeit über dritte Vernetzungsdienste wie Automat, Integromat oder Zapier die Lösung mit anderen Apps anderer Anbieter zu kombinieren sind alles offene Optionen. Auch Google und Co haben den Weg erkannt und sie bieten mit Google Fit eine Vernetzungslösung an.

 

Was kommt mit der neuen App Welt auf uns zu?

Vor allem Geschwindigkeit. Wissen ist schneller zur Verfügung, Auswertungen sind automatisiert und vorgefertigt, Zugang von überall auf der Welt, entscheidungsfreudigere Darstellung, keine kryptischen Eingaben, meist optisch aufbereitete Userschnittstellen, Erleichterung bei kleinen Vorgängen (Belege sofort per Smartphone mit Scanapp scannen und an die Buchhaltung übertragen). Vernetzung mit allen gewollten Funktionen anderer Lösungen, meist endlosen Datenspeichern in der Cloud. Doch das Herz dessen ist die erweiterte Wissensbasis und die Aufbereitung von Daten. Wie können die Apps genutzt werden? Als Startup haben Sie es leicht, Sie fangen von vorne an mit der gewollten Kombination von funktionalen App-Einheiten (fünf Klicks und die Datenbank steht).

Doch wie sieht es mit den monströsen Softwarelandschaften in Organisationen aus, mit einer eigens entwickelten Lösung. Meistens so organisch gewachsen, dass viele Teile auf die anderen aufbauen und meist unter verschiedenen Entwicklerumgebungen generiert und mit eigens programmierten Schnittstellen, dessen Code von einem früheren Mitarbeiter programmiert worden ist, der nun nicht mehr da ist, aber es funktioniert ja, also wird es auf keinen Fall angerührt. Viele Gedanken sind in den Köpfen der Verantwortlichen, aber eine Lösung hat man schon lange dem Gott des Softwaremonstrums geopfert.

 

Erweitern, Neuanfangen und Migration?

Das Problem ist, die Umwelt im speziellen der Wettbewerb innoviert weiter, wird schneller und agiler, Sie setzen dann eventuell auf tote Pferde. Was bleibt, wäre eine neue Gesamtsoftware Lösung zu entwickeln und die Migration der Daten. Das ist jedoch eine der teuersten Lösungen. Wenn schon neu, warum nicht mit dem zukunftssicheren Trend gehen und die neuen Apps nutzen? Eine Projektgruppe, die genau die Funktionen zusammensucht, die benötigt werden.

Die Migration von alten Softwareungetümen hinüber zur modularen Lösung per App ist zwar auch nicht einfach und bedingt ein umfangreiches Wissen über die Schnittstellen für Im- und Export, Datenbankstrukturen und Datenbankmanagement. Aber dies ist der beste Weg in die Zukunft. Bei größeren Projekten muss dafür meist nochmals die Schulbank gedrückt werden und im Bereich Datenmanagement nachgelernt werden. Gut, dass es PROTRANET gibt, hier bieten wir Ihnen die Lösung und Weiterbildungskonzepte an, die nötig sind, um Migration zu anderen Lösungen überhaupt möglich zu machen.

Zukünftige oder bereits anstehende Technologien wie Blockchain, Smart Contracts und Microservices sind auf den Zugang per App angewiesen und die Software Architekturen werden sich anpassen müssen. Wenn Sie diese Technologien implantieren wollen, ist die Erweiterung Ihrer Wissensbasis das hauptsächliche nächste Projekt. Unabdingbar dafür ist es, einen Weiterbildungsexperten im Boot zu haben, der das Wissen um diese neuen Technologien seinen Angeboten zugrunde liegen hat. PROTRANET ist spezialisiert auf Weiterbildungskonzepte und Zukunftstechnologien.

Ihr O.H.

 

PS: Rufen Sie unsere Kontakter an, Sie beraten Sie gerne, um für Sie ein zukunftssicheres Update Ihres Wissens in einer Weiterbildungsstrategie zu bündeln.

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