02.06.2020

BIG DATA und das Corona weltweit

Wie die Welt mit Corona aus der Sicht der IT umgeht. Werden IT Konzepte zur Eindämmung genutzt und wie eingesetzt, wie sieht das in den Ländern aus? Welche Chancen ergeben sich hierbei für die deutsche IT Branche? 

Datenanalysen bzw. Erhebungen sind inzwischen in vielen Bereichen des täglichen Lebens ein wichtiger Faktor. Neben der Umfrageforschung ist die prospektive klinische Erhebung längst eine Standardmaßnahme. Doch in einer Krise werden die Ansätze oftmals kombiniert, um höherwertige effektivere AnalyseMaßnahmen möglich zu machen. Grundlage bleibt immer die Datenerhebung. Wie die Länder dies in dieser Krise umsetzen, hier ein kleiner Überblick, der die Sachlage einfach so beschreibt, ohne auf die Besonderheiten des Datenschutzes oder der Akzeptanz der Maßnahmen einzugehen: 

 

ITALIEN 

In Italien stellen Mobilfunkanbieter den Behörden Handydaten der  Kunden zur Verfügung. Damit kann eine Person über die eingehaltene Entfernung von zu Hause kontrolliert werden. Das Ausgangsverbot verbietet den Menschen sich weiter als 300 Meter von der Wohnung zu entfernen. Seit den 80er-Jahren mit den großen Mafia Prozessen, ist es gesetzlich auch erlaubt, Handydaten auszuwerten. Im Moment arbeitet die Regierung ebenfalls an einer App, um die Kontakt-Folge von Corona-Fällen nach zu ermitteln 

 

SÜDKOREA 

Südkorea hat sich nach den weitaus tödlicher verlaufenden Epidemien Sars und Mers vorbereitet und auch die rechtlichen Rahmenbedingungen und Krisenpläne für solcherart Krisen über Jahre erarbeitet. Ein umfassendes Programm ist bereits implantiert. Tests, Masken und Desinfektionsmittel stehen in fast allen öffentlichen Gebäuden, Bürohäusern, Geschäften, Bussen und sogar an Straßenlaternen bereit. Die Nutzung von Smartphone-Daten für die Verfolgung des Ausbreitungsverlaufs ist selbstverständlich. Wie in vielen asiatischen Ländern besitzt auch in Südkorea beinahe jede Person ein Smartphone.  

Selbst Video-Daten, Social Media, SMSses, einige Messenger-Daten sowie Kreditkarten-Bewegungen dürfen für Bewegungsprofile genutzt werden. Die Daten dürfen auch von privaten App-Entwicklern genutzt werden, um aktuelle Virenkarten zu erstellen. Es gibt bereits Apps die Nutzer warnen, falls sie sich einem Gebäude oder einer Gegend mit einem Herd an Infektionen nähern oder vor sich haben.  

Selbst das Verlassen des Quarantänebereichs kann mit einer Smartphone-App überwacht werden. Bei dieser App ist zwar die Installation freiwillig, aber der gesellschaftliche Druck ist groß. Nutzer können damit auch den Gesundheitszustand an Behörden melden.  

 

TAIWAN 

Taiwan ist ebenso gut vorbereitet und leistet sich ein „zentrales Epidemie-Kommandozentrum“, das kontinuierlich die Welt nach neuen Virenwellen durchsucht und Daten dazu sammelt. Sofort nach der Erkenntnis der Gefahr aus China testeten schon Ende Dezember 2019 die Behörden in jeder aus China kommenden Maschine die Passagiere, und zwar noch an Bord. Die intensive Nutzung von Big-Data-Analysen sowie Positionsdaten von Smartphones, auch um die Einhaltung von Quarantänen zu kontrollieren ist selbstverständlich. Die Datenbanken der  Einreisebehörden, der Krankenversicherungen und Gesundheitsbehörden wurden zusammengeführt. Krankenhäuser haben ebenso Zugriff auf die Reisehistorie von Patienten. 

 

INDIEN 

Wählen Sie eine Telefonnummer eines der 1,3 Milliarden Inder hören Sie anstatt des Freizeichens den Corona Husten. Bevor Sie den eigentlichen Anruf tätigen können, müssen Sie sich Gesundheitstipps und die Regeln für die Vermeidung einer Coronavirus-Infektion anhören. Die Behörden überwachen die Bewegungsdaten in den Großstädten, ebenfalls per App und vor allem derer, die unter Quarantäne gestellt wurden. Die Polizei kann auf die Informationen zugreifen und reagieren 

 

THAILAND 

Wer nach Thailand kommt, muss schon vor der Passkontrolle eine bereitgestellte lokale SIM-Karte und eine App auf dem Smartphone installieren.  Sie ermöglicht den Behörden eine umfassende Kontrolle der Besucher. „Wir verfolgen damit 14 Tage lang die Bewegungsdaten, um sicherzustellen, dass die Personen die Quarantäne nicht verlassen“, so die Aussage des Zuständigen vom Nationalem Büro für Telekommunikation. 

Wenn ein Besucher die auferlegte Quarantäne verlässt, gibt die App bei den Behörden automatisch Alarm. Nach zwei Wochen wird die Standortverfolgung gestoppt und alle Daten gelöscht. 

 

SINGAPUR 

Singapur setzt ebenfalls eine App ein, TraceTogether, welche Zugriff auf Bluetooth, Daten und Kommunikation hat. So kann auch das Ministerium jeden User sofort über Smartphone kontaktieren oder News per SMS senden. Die Daten werden auf dem Smartphone für 21 Tage verschlüsselt gespeichert und können vom Gesundheitsministerium mit Einverständnis abgerufen werden.  

 

ISRAEL 

Israel setzt ebenfalls auf die Auswertung von Smartphone-Daten per App. Nachdem ein Name eines Infizierten der Behörde bekannt wird, wird durch Auswertung der Kontaktdaten und der vernetzten anderen Smartphones sowie der Handykoordinaten mittels KI diejenigen Personen herausgefiltert, die sich seit zwei Wochen in der Nähe des Infizierten aufgehalten haben. 

Die Betroffenen werden dann per SMS oder Anruf aufgefordert, sich umgehend unter Quarantäne zu begeben, was dann ebenfalls auch mithilfe der Koordinaten des Smartphones überwacht wird. 

 

Andere BIG DATA Projekte Beispiele 

  • Die Weltbank nutzt Social Media Daten, um die Bevölkerungsdichte der Weltregionen im Zusammenhang mit den Ausbrüchen und Hotspots zu berechnen. Ziel ist herauszufinden und einzuschätzen wo zusätzliche Gesundheitseinrichtungen benötigt werden könnten 
  • Institute wie das Institute for Disease Modeling stellen fortlaufend  Berechnungen an, um die Ausbreitung zu berechnen und eine Prognose zu errechnen wie es bestimmte Regionen treffen wird.  
  • Ein anderes Projekt ist von Palantir, einem Softwareanbieter aus den USA, sie erstellen für Regierungen und Unternehmen sogenannte Lagebilder (Situation Rooms). Dargestellt wird die geografische Verteilung des Bestandes an Notfallbetten oder Beatmungsgeräten. Die Datenquellen stammen von Laboren, Lieferanten und Behörden. 

Eines zeigen alle Projekte, alle sind sehr schnell und es wird ein unglaublich hoher kreativer Aufwand geleistet und dieser wird mit dem Ende der Epidemie nicht vorbei sein. Experten erwarten, dass sich viele Startups um Softwarelösungen bemühen werden. Zum Beispiel sind Frühwarnsysteme für Pandemien nicht mehr so absurd, wie es ein schwedisches Projekt beweist, deren noch im experimentellen Stadium befindliche Software hatte bereits im Oktober ausgeschlagen.  

Wie nie zuvor ist das Wissen um Software Architekturen und sozialer Anwendung so wichtig geworden. Eine Gelegenheit auch für viele deutsche Unternehmen sich mit Lösungen auseinander zu setzen, die sich einerseits mit den Anforderungen der Datentauglichkeit und mit dem Datenschutz sowie sozialen Verträglichkeit beschäftigen.  

 

Die Herausforderung  

Die Voraussetzung ist, dass das Wissen um die Optionen und Anwendungen auf dem neuesten Stand sind, wobei wir als Bildungskonzern mit drei adäquaten und sich ergänzenden Säulen Sie gerne unterstützen. Als Weiterbildungsexperten wissen wir, wie man schnellstens und fundiert Wissen für die Wirtschaft und die Forschung sammelt und umsetzt, denn letzten Endes zählt die praktische Anwendung. Wissen bildet die Basis aber nützt nichts ohne Anwendung. Wir brauchen in  

 

Deutschland braucht neue Lösungen und Anwendungen 

Nicht nur in der Pandemiebekämpfung und deren Datenerhebung. Die Pandemie wird einen nie dagewesenen Digitalisierungsaufschwung mit sich bringen. Einige Experten sind sich einig, nach der Pandemie werden einige Maßnahmen die durch die Pandemie digital bearbeitet werden, nicht in die analoge Version zurückkehren. Eine Menge Lücken die Fragen produzieren kommen da auf die IT zu. Wir brauchen in Deutschland neue komfortable Lösungen und praktische Anwendungen die Lücken schließen können. 

Hierbei wird der Zeitfaktor also die Geschwindigkeit der stärkste Wettbewerbs-Wert werden, ganz logisch werden die Schnellsten bald die Führenden auf dem Markt sein. Dafür gibt es bereits dutzende Beispiele. Wann fangen Sie an sich vorzubereiten und Ihre Wissensbasis zu verbreitern? 

Nützen Sie die Chance, rufen Sie uns an.  

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Tel.: 0800 3400311 (Freecall)
Fax.: 0800 3400311 33 (Freecall)

 

 

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