30.11.2021

Homeoffice, remote oder Coworking-Space – so arbeiten Entwickler heutzutage

Schon vor der Corona-Pandemie hat es sich abgezeichnet, dass immer mehr Entwickler im Homeoffice arbeiten wollten. Kein Wunder, heutzutage brauchen die meisten Mitarbeiter kaum mehr als ihren Laptop, um ihrer Arbeit nachgehen zu können. 2020 mussten viele Firmen ihre Mitarbeiter aufgrund des Lockdowns zwangsweise ins Homeoffice schicken. Auch wenn es ungewohnt war, hat es den meisten sehr gefallen. Mittlerweile sind wir an einem Punkt, an dem zahlreiche Entwickler gar nicht mehr ins Büro zurückkehren möchten oder aber nur an bestimmten Tagen in der Woche. 

Die Welt ist Dein Zuhause

Gerade Entwickler schätzen die Freiheit, dort zu arbeiten, wo sie möchten und vor allem, wie sie es möchten. Oft entwickeln sie Erweiterungen, Schnittstellen oder Funktionen, die als eigenständige Teillösung nur noch einem Ganzen hinzugefügt werden müssen. Diese Vorgehensweise ist ideal, um selbständig und ortsunabhängig zu arbeiten. 

Natürlich spielt die IT-Sicherheit eine große Rolle. Wer für größere Unternehmen arbeitet, erhält fast immer nur Zugang über ein Virtual Private Network (VPN). Der gesamte Traffic, der darüber läuft, wird sicher kontrolliert, kann aber auch schnell zum Bottleneck werden, wenn auch private Daten darüber laufen. 

Die Freelancer erhalten in diesem Fall meist einen eigenen Unternehmens-Laptop auf dem bereits alle Erweiterungen und Sicherheits-Tools vorinstalliert sind. Zusätzlich kommen noch Authenticator- und Token-Apps hinzu, um sich z. B. im VPN oder in anderen Anwendungen zu identifizieren. Der einzige Nachteil bei einem bereitgestellten Laptop ist aber, dass man keine Adminrechte erhält und keine eigene Software installieren kann. Wer neben Jira, Confluence, Github und den bereits installierten Text-Editoren noch eigene verwenden möchte, kann das leider nicht. Selbst das Nachfragen in der IT bringt oft nicht viel, da vor allem Open-Source-Anwendungen aus Compliance-Gründen nicht erlaubt sind.

Aus diesem Grund verwenden viele Entwickler parallel dazu ihre eigene Hard- und Software. Bei manchen Unternehmen ist es sogar erlaubt, sich mit dem eigenen PC ins Unternehmensnetzwerk einzuloggen, z. B. über Citrix Workspace. Die Anbindung über einen virtuellen Desktop ist aber nie wirklich optimal. Wer also die Gelegenheit hat, sollte sich den Unternehmens-Laptop sichern.  

Manche Unternehmen setzen mittlerweile auch auf SD-WAN oder Cloud Services, um Mitarbeiter zu vernetzen. So können z. B. Cloud-Services als Security-Gateways für den direkten Zugang zum Internet genutzt werden. Diese Lösungen werden aber noch nicht so oft angeboten.

Wer remote arbeitet, sollte sich außerdem Gedanken über seinen Internetzugang machen. Eine Standard-Videokonferenz mit 20 Teilnehmern aus der ganzen Welt kann auch einen 50-Mbit-Anschluss in die Knie zwingen. Gerade in ländlichen Gegenden ist der Internetanschluss sogar noch langsamer und oft auch störanfälliger. Wer mal kurz eine Datenbank sichern möchte oder viele Dateien ins Repository hochlädt, kann dabei schnell ausgebremst werden. 


Homeoffice? You are welcome!

Immer mehr Unternehmen erkennen die Vorzüge am Homeoffice. Vor der Corona-Krise arbeiteten nur 17 % der Mitarbeiter im Homeoffice, im Januar 2021 waren es schon 38 %. Was durch den Lockdown und die Pandemie als Notlösung begann, hat für Unternehmen viele Vorteile, insbesondere Kostenersparnisse.

Bei SAP und vielen anderen IT-Unternehmen wird den Mitarbeitern freigestellt, ob sie lieber zu Hause oder im Büro aktiv sein möchten. Aber auch in anderen IT-Firmen, die vor allem international arbeiten – ist es nicht mehr ungewöhnlich, dass die Mitarbeiter in der ganze Welt arbeiten. Aus diesem Grund existieren in vielen Büros nur noch „freie Plätze“. Der Entwickler, der ins Büro geht, wählt einen freien Platz und schließt dort seinen Laptop an. Das Unternehmen wandelt sich dabei zum Coworking Space, in dem der Mitarbeiter nur noch Gast ist und alles as-a-Service bezieht. 


Was benötigt ein Entwickler, der remote arbeitet?

Nicht für jeden Entwickler oder für manche Teams eignet sich das Remote-Modell. Der Entwickler sollte bereits über so viel Expertise verfügen, dass er sich schnell in Projekte reinarbeiten kann. Ein Junior-Entwickler mit vielen Fragen, bleibt besser in einem Team mit erfahrenen Entwicklern, die ihm zur Seite stehen. 

Wer sich mit seinem Entwickler-Team oft austauschen muss, arbeitet besser vor Ort. Schnell kann man einen Kollegen etwas fragen oder trifft sich am Scrum-Board, um weitere Vorgehensweisen zu besprechen. Das existiert natürlich auch alles digital, ist aber in der Regel viel umständlicher. 

Wichtig bei der Arbeit im Homeoffice ist vor allem ein vollwertiges Büro, inkl. Zweit- und Dritt-Monitor (schwenkbar), Headset und einem guten Stuhl. Entwickler brauchen Platz. Der Küchentisch oder die Wohnzimmer-Couch sind nur kurzfristige Lösungen und sorgen schnell für Rückenschmerzen. 

Auch wenn zu Hause alles vorhanden ist – das Remote-Arbeiten kann auf Dauer einsam machen, vor allem dann, wenn man Single ist. Viele Software-Projekte gehen wochen- oder monatelang. Möchte man diese Zeit wirklich alleine in einer Wohnung verbringen? Vielleicht ist ein Coworking Space dann die bessere Wahl.


CoWorking Spaces – plug and work

Sie arbeiten gern remote und teilen Ihren Tag so ein, wie es Ihnen gefällt? Sie möchten aber auch Menschen treffen, einen Café trinken und sich mit Kollegen austauschen? Dann ist ein Coworking Space Ihre Wahl. Viele Freelancer mieten sich dort für wenig Geld ein, um arbeiten zu können. 

Neben einer schnellen Internetverbindung ist immer für Café und Essen gesorgt. Alle Arbeitsplätze haben bereits festinstallierte Monitore und bequeme Sitze für längeres Arbeiten. Wer ein Meeting abhalten möchte, bucht sich einfach per App einen Konferenzraum. 

Das Beste an Coworking Spaces ist das einfache plug and work. Man schließt seinen Laptop an und kann sofort losarbeiten. 


Remote leben – remote lernen

Auch Entwickler, die ortsunabhängig arbeiten, müssen sich ständig weiterbilden, um für Unternehmen attraktiv zu bleiben und um den Anschluss an neue technologische Entwicklungen zu verpassen. Aus diesem Grund bieten wir unsere LIVEINARE®: Hier entscheiden Sie, von wo aus Sie teilnehmen möchten – aus dem Büro, Ihrem Homeoffice oder vielleicht aus dem Coworking Space. Beim LIVEINAR® sind Sie zwar fern – aber dennoch ganz nah dabei, wenn es darum geht, spannende Inhalte zu erfahren. Das Besondere: Unsere LIVEINARE® gehen über mehrere Tage, sodass Sie genug Zeit haben, sich einzuarbeiten, Fragen zu stellen und Sachen auszuprobieren. 

Wer lieber im eigenen Tempo lernen möchte und wenig Zeit für längere LIVEINARE® hat, dem empfehlen wir unsere Web Based Trainings (WBT). Alle Inhalte hier sind didaktisch aufbereitet. Die Teilnehmer wählen auf unserer Lernplattform die Module, die sie interessieren und haben dann genug Zeit, diese durchzuarbeiten. Natürlich stehen diese Module insgesamt ein Jahr zur Verfügung. Genug Zeit also, das Wissen gründlich zu vertiefen. 

Sie haben Fragen? Oder möchten mehr darüber erfahren, welche Seminare sich ebenfalls in diesem Bereich für Sie lohnen würden? Gerne beraten wir Sie. Rufen Sie uns einfach an unter: 0800 3400311.

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